Montag, 25.10.2004
Die Gesundheitsreform der CDU/CSU
Sonntag, 08.08.2004
"Goldenes Öl" wird geerntet
02.08.2004 + "Auf leckeres Rapsöl freue ich mich jetzt schon", lacht Alfons Kuhles, Bauer aus Ratingen, während seiner Rapsernte, und zeigt stolz die frisch geernteten schwarzen Rapssamen. Noch im Mai blühten in Deutschland rund 1,3 Mio. Hektar Raps leuchtend gelb, jetzt ist er "reif" für die Verarbeitung.
Die Ölausbeute aus dem "schwarzen Gold" - wie die Bauern die Samen nennen - ist mit bis zu 45% sehr hoch: Aus 7 m2 Raps - das entspricht einer Ernte von 2.590 Gramm Rapssamen - kann ein Liter des in Deutschland immer beliebter werdenden hochwertigen Rapsöls gewonnen werden.
Die ernährungsphysiologische Hochwertigkeit des heimischen Speiseöls sowie seine zahlreichen Einsatzmöglichkeiten in der kalten und warmen Küche machen Rapsöl für eine ausgewogene und gesunde Ernährung so empfehlenswert!
Quelle:
Bigi und Franz Alt
Zum Keltenring 11
76530 Baden-Baden
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The wind is changing
02.08.2004 + Auch Energiekonzerne sind lernfähig. Noch vor 10 Jahren haben die Energieriesen alternative Energien eher belächelt und in Großanzeigen behauptet: "Im 21. Jahrhundert können wir nicht mehr als sechs Prozent des Stroms aus Erneuerbaren Quellen gewinnen." Heute haben Shell und BP Solarfabriken gebaut, planen Offshore-Windparks und unterstützen Biomasseprojekte.
Solarstrombranche erhöht Jahresprognose und schafft Arbeitsplätze
03.08.2004 + Nach Angaben der Solarindustrie werden in diesem Jahr in Deutschland deutlich mehr Solarstromanlagen errichtet als bisher erwartet. Pünktlich zum Inkrafttreten des novellierten Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) korrigiert die Unternehmensvereinigung Solarwirtschaft (UVS) ihre Prognose für 2004 deutlich nach oben. Die Branche rechnet nunmehr mit einem Marktwachstum auf rund 300 Megawatt, was in etwa einer Verdoppelung des Vorjahresvolumens entspricht. Der Verband führt die erfreuliche Nachfragesteigerung auf eine verbesserte Gesetzeslage und vereinfachte Finanzierungskonditionen zurück.
Öl weltweit teurer - Erneuerbare Energien immer preiswerter
04.08.2004 + Die Ölpreise steigen - die Preise für Erneuerbare Energien sind in den letzten 10 Jahren um mehr als 50 Prozent gesunken.
Die Schere wird sich in wenigen Jahren schließen und die Erneuerbaren werden unschlagbar preiswerter sein. Das ist ihr langfristiger Vorteil. Neben der immer dramatischer werdenden Umwelt- und Sicherheitsprobleme bei Öl, Kohle, Gas und Atom wird der grundsätzlich günstigere Preis für Erneuerbare Energien neben der Endlichkeit der alten Energien den Ausschlag für den 100-prozentigen Durchbruch ins Solarzeitalter geben.
Globale Erwärmung erschüttert Alaska
04.08.2004 + Durch das Abschmelzen der Gletscher in Alaska wird es dort künftig mehr Erdbeben geben. Verschwinden die Eismassen über dieser tektonisch aktiven Region, kann deren Gewicht die Kräfte im Erdinneren nicht mehr im Zaum halten. Das haben Jeanne Sauber von der amerikanische Raumfahrtbehörde Nasa und Bruce Molnia vom geologischen Dienst der USA durch Satellitenbeobachtungen herausgefunden. Das berichtet die Nasa.
Chinas Ölbedarf steigt auf neuen Rekordwert
04.08.2004 + Der Ölbedarf der boomenden Wirtschaft in China wird in diesem Jahr nach einem Bericht der Tageszeitung "People's Daily" mit 110 Mio. Tonnen einen neuen Rekordwert erreichen.
Damit sei der Importbedarf 21 Prozent höher als noch im Vorjahr, berichtet die Zeitung auf ihrer Webseite unter Berufung auf Berechnungen des Handelsministeriums.
Im vergangenen Jahr hatte China Japan überholt und war zum weltweit zweitgrößten Ölimporteur nach den USA aufgestiegen. Damals hatte der Zuwachs der Rohölimporte 31,2 Prozent betragen. 1992 hatte China noch 2,9 Mio. Barrel (je 159 Liter) pro Tag verbraucht. Zehn Jahre später waren es schon 5,4 Mio. Barrel, im vergangenen Jahr wurden sogar 6,2 Mio. Barrel erreicht.
Quelle:
www.oekonews.at - willfurth »
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Waldbrände in Spanien und Portugal hausgemacht
05.08.2004 + Die meisten Waldbrände im Mittelmeerraum ? wie jetzt in Portugal und Südspanien ? sind in Folge einer verfehlten Forst- und Agrarpolitik hausgemacht. Darauf wies jetzt die Umweltstiftung Euronatur hin, welche zahlreiche Projekte im Mittelmeerraum betreut. Insbesondere großflächige Monokulturen wie Kiefern- oder Eukalyptus-Pflanzungen begünstigten Waldbrände.
Attraktives Carsharing
05.08.2004 + Bis zu mehreren Tausend Euro im Jahr kann sparen, wer sich kein eigenes Auto kaufen, aber dennoch ein Auto nutzen möchte. Man kann sogar viele Autos nutzen, ohne eines zu besitzen. Carsharing heißt das Zauberwort.
Eine Zukunft ohne Atomwaffen und ohne Atomstrom
05.08.2004 + Am Hiroshima-Jahrestag (6. August) erinnert die Sonnenseite an eine wichtige Organisation. Seit sechs Jahren gibt es den internationalen Preis "The Nuclear-Free Future Award". Damit werden Menschen geehrt und unterstützt, die sich "erfolgreich, zielstrebig, fantasievoll, unbeirrbar, vorbildlich und überzeugend für eine Welt ohne Atomwaffen und an Atomenergie einsetzen".
Landwirte werden Ölscheichs der Zukunft
06.08.2004 + Schon mittelfristig kann in Deutschland zehn Prozent des Stroms aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnen werden, schätzt das Bundesumweltministerium in Berlin. Langfristig kann die Biomasse vom Acker und vom Wald in ganz Europa sogar ein Drittel der Gesamtenergie erzeugen - das ließ die Europäische Kommission in einer Studie von fünf wissenschaftlichen Instituten errechnen.
Nachwuchshandwerker lernen praktischen Umweltschutz
07.08.2004 + Theoretisch ist es ganz klar: ohne junge Menschen kein dauerhafter Umweltschutz. Doch wie lässt sich die graue Theorie in handfeste Praxis umsetzen? Die Kardinal-von-Galen-Stiftung »(Cloppenburg), Träger des Umweltzentrums Oldenburger Münsterland, fand eine Lösung: mit einer finanziellen Unterstützung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) von rund 70.000 Euro will sie Umwelt in den Unterricht von Berufsschülern bringen.
Worldwatch-Institute: Windenergie wird weltweit führende Energiequelle
08.08.2004 + Die Ölpolitiker Goerge W. Bush und sein Vize Dick Cheney haben den Forschungsetat für Erneuerbare Energien in den USA um 28 Prozent gekürzt. Bushs Herausforderer John Kerry verspricht, die Erneuerbaren zu fördern und dadurch 400.000 neue Arbeitsplätze zu schaffen.
Regenwald hilft dem Klima nicht mehr
08.08.2004 + 95 Prozent aller Klimaforscher sind sich einig, dass die globale Klimaerwärmung nicht mehr aufzuhalten sein wird. Eine Pentagon- Studie in Washington kommt sogar zum Schluss, dass der Klimawandel und der Kampf um das letzte Öl den Weltfrieden weit stärker gefährden wird als der Terrorismus.
In dieser Situation wirkt die folgende Meldung besonders dramatisch:
Der weltgrößte Regenwald entlang dem Amazonas in Brasilien fällt als natürlicher Filter für das Treibhausgas Kohlendioxid (CO2) weitgehend aus.
Hiroshima-Bürgermeister kritisiert US-Atompläne
08.08.2004 + Am 59. Jahrestag des Abwurfs der ersten Atombombe hat der Bürgermeister von Hiroshima, Tadadoshi Akiba, die Pläne der US-Regierung zur Entwicklung neuer Atomwaffen scharf kritisiert. Akiba sagte: "Die egozentrische Weltsicht der USA wird zunehmend extrem."
Ein Marshallplan für Afrika!
Klaus Töpfer, der in Nairobi (Kenia) die Umweltbehörde der UNO leitet, hat soeben wieder darauf hingewiesen, dass es in Afrika bereits mehrere Millionen Umweltflüchtlinge gibt - Menschen die vor allem auf der Suche nach der nächsten Wasserquelle sind. Wassermangel wird hauptsächlich vom Treibhauseffekt bewirkt, den nicht die Afrikaner, sondern im Wesentlichen die Industriestaaten verursachen. Ein Mensch in Afrika verbrennt etwa ein Zwanzigstel dessen an Kohle, Gas, Öl oder Benzin, womit ein Mitteleuropäer die Luft verpestet. In allen afrikanischen Staaten zusammen gibt es weniger Pkws als allein im deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen. Deshalb sagt Klaus Töpfer als der in der UNO ranghöchste deutscher Politiker: "Wir machen uns einer ökologischen Aggression schuldig. Die Umweltflüchtlinge werden uns eines Tages überrennen, wenn wir nicht rasch handeln."
Frischen Lebensmitteln auf der Spur
Am Gemüseregal im Supermarkt stets dieselbe Frage: Sind die Tomaten oder Gurken wirklich frisch? Bei der Wahrheitsfindung hilft bisher nur eines: riechen, gucken, tasten. Doch manchmal trügen die eigenen Sinne, und im Warenkorb landet schließlich doch das Zeug von gestern. Damit könnte schon bald Schluss sein. Denn am Institut für Biophysik in Neuss entwickelt Professor Fritz-Albert Popp ein Gerät, das in Sekundenschnelle die Frische von Obst und Gemüse ermittelt. Verbraucher sollen es zu jedem Einkauf mitnehmen können. Die Forschungen sind inzwischen so weit, dass die Serienproduktion schon in zwei Jahren möglich ist.
Montag, 02.08.2004
Praktikanten-Affäre: Dietzel verweigert Offenlegung der Verträge - GRÜNE bitten Rechnungshof um Prüfung
Als "lächerlich" weist die Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN das Antwortschreiben von Umweltminister Dietzel (CDU) an die GRÜNE-Fraktion zurück, in dem er schreibt, das Wort "Praktikant" sei "versehentlich" in den Vertrag zwischen Alexander Kartmann und der Marketinggesellschaft "Gutes aus Hessen" geraten. "Es gab Sonderkonditionen, denn entweder war es ein Vertrag für einen Praktikanten, der deutlich besser bezahlt wurde als üblich, oder für einen Mitarbeiter, dessen Stelle nicht ausgeschrieben wurde. Das ist immer noch nicht klar. Es bleibt unerklärlich, warum ein gut bezahlter Praktikant am Ende einer Woche voller Ungereimtheiten auf einmal ein schlecht bezahlter Mitarbeiter wird. Wir haben nichts dagegen, dass auch Kinder von Mandatsträgern als Praktikanten tätig sein können oder Mitarbeiter bei Vereinen oder gar Ministerien sind. Sie müssen dann aber wie alle anderen behandelt werden und es muss nachvollziehbare Ausschreibungen geben. Dies alles war in diesem Fall nicht so", sagt der agrarpolitische Sprecher der GRÜNEN, Martin Häusling.
Katholische Kirche immer noch ohne zeitgemäße Sexualmoral
Zum Schreiben des Vatikan über "die Zusammenarbeit von Mann und Frau in der Kirche und in der Welt" erklärt Volker Beck, Erster Parlamentarischer Geschäftsführer:
Dem neuen Dokument des Vatikan gelingt es nicht zu verschleiern, dass sich die Kirche in unserem Jahrhundert nicht zu recht findet.
Die katholische Kirche schafft es immer noch nicht die Gleichheit der Geschlechter anzunehmen und vor dem kanonischen Recht zu formulieren.
Sie hat nach wie vor keine zeitgemäße Sexualmoral. Sie überbetont zu sehr "die leibliche Verschiedenheit, Geschlecht." In Rom wird zu viel an die Genitalien gedacht!
Rödelheimer Au muss erhalten bleiben
Angesichts der erneuten, von der CDU entfachten Debatte um das besetzte Haus In der Au 14 bis 16, erklärt Olaf Cunitz, Vorstandssprecher der Frankfurter Grünen:
Alle Jahre wieder könnte es heißen, wenn es um das Bemühen der CDU geht, alternative Wohnformen und Lebensentwürfe aus dem Frankfurter Stadtbild zu verdrängen. Nach der von CDU und SPD beschlossenen Räumung des Bauwagendorfes im letzten Jahr und den unablässigen Versuchen die Punkerszene am Brockhausbrunnen über eine verschärfte Polizeiordnung zu vertreiben, ist nun das besetzte Haus, In der Au 14 bis 16, in Rödelheim erneut auf der Abschussliste.